Auszug aus dem Papierlexikon
mit freundlicher Genehmigung der Papier Union, Hamburg

Die Verfügbarkeit der einzelnen Papiersorten kann nicht garantiert werden.
Manche Sorten können im Laufe der Zeit unter anderem Namen angeboten oder aus dem Lieferprogramm gestrichen werden / worden sein.

Bitte fragen Sie uns bei Interesse an einem Papier zuerst nach dessen Verfügbarkeit.
 

DIN

mm

DIN

mm

DIN

mm

A0

814x1189

B0

1000x1414

C0

917x1297

A1

594x841

B1

707x1000

C1

648x917

A2

420x594

B2

500x707

C2

458x648

A3

297x420

B3

353x500

C3

324x458

A4

210x297

B4

250x353

C4

229x324

A5

148x210

B5

176x250

C5

162x229

A6

104x148

B6

125x176

C6

114x162

A7

74x105

B7

88x125

C7

81x114

A8

52x74

B8

62x88

C8

57x81

A9

37x52

B9

44x62

 

 

A10

26x37

B10

31x44

 

 

Altpapier - Chlorfrei gebleichte Papiere - Elefantenhaut - Geklebter Karteikarton
Genarbte Papiere - Geprägte Papiere und Kartons - Gerippte Papiere - Matte Papiere
Granulierte Papiere - Graukarton - Geschlossener Bleichekreislauf
Gussgestrichene weisse Papiere - Gussgestr. farbige Papiere
Hadernhaltige Papiere - Hartpostpapiere - Holzfreie Papiere - Holzhaltige Papiere
 
Kunstdruckpapiere - Lichtbeständige farbige Papiere
Maschinengestrichene Papiere - Mattgestrichene Papiere
Matte Papiere mit hohem Vol. - Metallic- bzw. Perlmutteffekt - Molette - Offsetpapiere
Offset- und Schreibpapiere - Papiere unterschiedl. Rohstoffe - Porzellankarton
Postkartenkarton - Recycling-Papiere - Satinierte Naturpapiere - Schreibmaschinenpapiere
 
Spezialgestrichene Papiere - Spezialgummierte Papiere - Synteape
Tageslichtleuchtfarbenpapiere - Transparente Papiere - Tyvek - Wasserzeichenpapiere

 

Altpapier

  • ist lt. Definition in der neuen Norm DIN 6730 A 1 "der Oberbegriff für Papier, Karton und Pappe, die außerhalb ihres Fabrikationsprozesses nach Verarbeitung oder Gebrauch erfassbar anfallen".
  • entsteht also nicht schon in der Papiermaschine als Fabrikationsausschuß. Dieser wurde schon immer "recycelt".
  • gibt es in vielen Qualtitätsklassen, die vor allem auf der Sortierung und der Sortenreinheit beruhen. Die "Liste der Deutschen Standardsorten Altpapier" wurde von der Papierindustrie, dem Verband Papierrohstoffe und der Entsorgungswirtschaft zusammengestellt und vom RAL - Deutsches Institut für Gütersicherung und Kennzeichnung e.V. übernommen.
  • kann mit treffenden kurzen englischen Fachausdrücken eingeteilt werden in „Pre-Consumer-Sorten, die in Verarbeitungsbetrieben, und Druckereien anfallen und dadurch sortenrein sortiert sind und „Post-Consumer-Sorten, die den Verwendungs-Kreislauf bis zum Verbraucher hinter sich haben und meist von Hand nach Qualitäten und Reinheit sortiert werden müssen.

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Chlorfrei gebleichte Papiere

  • haben sich in den letzten Jahren so durchgesetzt, daß sie für viele als selbstverständlich angesehen werden.
  • werden im neuen Normblatt DIN 6730 A 1 definiert als „Papier, Karton und Pappe, hergestellt ausschließlich aus chlorfreiem Zellstoff und/oder chlorfreien Halbstoffen als Faserstoffkomponenten, wobei „chlorfrei definiert ist als „gebleicht ohne Verwendung von elementarem Chlor oder Chlorverbindungen.
  • ersetzen beim Bleichen des Zellstoffes elementares Chlor oder Chlorverbindungen, die den ursprünglich gelblichen Halbstoff auf die gewünschte Weiße bringen, durch den umweltfreundlicheren Sauerstoff.
  • vermeiden dadurch die Belastung des Abwassers in der Zellstoff- und Papierfabrik mit schädlichen Chlorverbindungen (z. B. chlorierten Kohlenwasserstoffen).
  • sind bei der PAPIER UNION in breiter Auswahl verfügbar in „TCF (totally chlorine free)
  • haben alle anderen Eigenschaften der bewährten Druckpapiere unseres Sortiments.

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Elefantenhaut

  • erhält durch künstliches Knittern, Behandeln mit Chemikalien und anschließendes Glätten seine eigentümliche Oberfläche.
  • ist widerstandsfähig gegen Reiben und Feuchten. hat eine nichtsaugende Oberfläche, was beim Drucken beachtet werden muss.
  • wird gerne für rustikal wirkende Drucksachen, wie Speisekarten, verwendet.
  • wird daneben für stark beanspruchte Umschläge eingesetzt.
  • ist in einem großen Farb- und Qualitätssortiment ab Fabriklager lieferbar.

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Geklebter Karteikarton (Gegensatz zu "durchgearbeitetem" Karton)

  • wird aus mehreren Lagen Papier außerhalb der Papiermaschine nachträglich zusammengeklebt.
  • ist dadurch besonders standfest und stabil.
  • hat durch die spezielle Art der Glättung eine besonders geschlossene Oberfläche.
  • lässt sich mit der Brennprobe identifizieren: Beim Anbrennen einer Ecke biegen sich nach Verbrennen des Klebstoffes die Lagen auseinander. REINZELLA von der PAPIER UNION wird heute zu 100% aus Altpapier hergestellt und ist trotzdem sehr rein und frisch in den Farben.

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Genarbte Papiere

  • erhalten ihre „offene Oberfläche durch spezielle Trockenfilze in der Papiermaschine, die ihre Struktur in die noch ganz feuchte Papierbahn von einer oder von beiden Seiten eindrücken.
  • sind dadurch, im Gegensatz zu geprägten Papieren, voluminös und weich und haben eine offene Oberfläche, die gut bedruckbar ist.
  • gleichen deswegen den Papieren, die die Handwerker der vorindustriellen Papierfertigung mit ihren Sieben aus der Bütte schöpften.
  • vermitteln zusammen mit Wasserzeichen und Rippung das Image von Exklusivität und Nostalgie.
  • sind auch mit Strich auf der Narbung, also noch besser mit Bildern bedruckbar, lieferbar - siehe unsere Sorte „SENSATION.

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Geprägte Papiere und Kartons

  • werden in trockenem oder leicht gefeuchtetem Zustand in einer Prägepresse von der Rolle mit gravierten Walzen veredelt.
  • ahmen in der gehämmerten Ausführung die Glättung der Papieroberfläche in der alten Papiermacherei durch „Hammerschlag nach.
  • ahmen in der leinengeprägten Ausführung die Oberflächenveredelung der fertigen Bogen durch Pressung mit einem Leinentuch nach.
  • verleihen Briefbogen und ähnlichen Drucksachen einen exklusiven Charakter.

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Gerippte Papiere

  • ahmen durch ein spezielles Wasserzeichen oder durch Markierung mit besonders genarbten Trockenfilzen das Aussehen „alter Papiere aus mittelalterlichen Papiermühlen nach.
  • wirken dadurch „nostalgisch und geben Drucksachen einen besonderen Charakter.
  • werden traditionell für die „Vorsatzseiten von Büchern verwendet und heißen deswegen auch „Vorsatzpapiere.
  • haben als privates oder sehr gehobenes Briefpapier oder als Druckträger für ins Auge fallende Werbung neue Verwendungszwecke gefunden.

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Glanz und Glätte von mattem Papier

  • werden im täglichen Gebrauch oft als unterschiedslose Begriffe verwendet. Beim Glanz handelt es sich um eine optische Eigenschaft, bei der Glätte um die Gleichmäßigkeit der Oberfläche, die für das Verhalten bei der Farbübertragung in der Druckmaschine wichtig ist.
  • hängen von der Zusammensetzung des Striches und der Satinage des Papieres ab. Eine spezielle Körnung der Strichbestandteile streut das auffallende Licht stark - das Papier wirkt „nicht glänzend. Trotzdem ist das Papier „ohne Unebenheiten, also glatt, denn es ist im Kalander mit matten Walzen satiniert worden.
  • vermitteln gemeinsam dem Verwender das Gefühl der „Güte der Papieroberfläche. Dieses Gefühl entsteht aus dem Zusammenwirken von Betrachten und Befühlen.
  • ergeben in ihrem Zusammenwirken bei geeigneten Druckfarben den gewünschten „Druckglanz, bei dem mehr oder weniger glänzende Bilder auf einer matten Papieroberfläche stehen.

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Granulierte Papiere

  • erhalten durch eine spezielle Behandlung im Kalander eine „feinkorngeprägte Oberfläche.
  • geben dadurch Bildern eine zusätzliche Tiefe.
  • haben für den Griff eine besonders angenehme „weiche Oberfläche.
  • gibt es auch in ungestrichener und einseitig geprägter Ausführung.
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Graukarton

  • wird entweder im traditionellen Verfahren als „Handgraupappe, „Buchbinderpappe, „Wickelpappe oder auf modernen Maschinen als Graukarton (oft mit unterschiedlicher Glätte auf den beiden Seiten) hergestellt.
  • besteht zu 100% aus Altpapier (ist also „Recycling-Karton) und erhält seine Färbung durch Reste an Druckfarbe.
  • kann den „Umweltengel nicht erhalten. Er wird nur für „Neuentwicklungen vergeben.
  • ist sehr stabil und wird für Rückwände, Kaschierzwecke oder in Bucheinbänden eingesetzt.
  • soll für Kalenderrückwände nicht zu dünn sein, damit er die Blätter des Kalenders vor den Klimaschwankungen der Wand schützen kann.

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Geschlossener Bleichereikreislauf

  • bedeutet, dass beim Bleichen des Zellstoffs kein Wasser mehr zugeführt werden muss.
  • Der Wasserverbrauch wird um 90% gegenüber dem herkömmlichen TCF-Verfahren („chlorfrei gebleicht) verringert.
  • verringert zusätzlich den chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) je Tonne Zellstoff um Größenordnungen gegenüber TCF-Zellstoff.
  • ermöglicht einen Bleichvorgang ohne Abwasser. Ein Rest Wasser wird verdampft.
  • ist die Bleichtechnologie der Zukunft.

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Gussgestrichene weiße Papiere und Kartons

  • erhalten ihren spiegelnden Glanz nicht durch Satinage, sondern durch ein spezielles Verfahren der Trocknung, bei der der Strich gegen einen heißen spiegelglatten Zylinder gepresst wird und dadurch einen Abguss der Zylinderoberfläche erhält („Cast Coating).
  • haben dadurch eine porenreiche, offene Oberfläche, die normal trocknende Druckfarbe gut annimmt.
  • sind als Papier besonders geeignet für werbende Aufkleber und Etiketten.
  • sind als Karton besonders geeignet für Umschläge und Mappen.

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Gussgestrichene farbige und metallische Papiere und Kartons

  • haben eine Oberfläche, die viel geschlossener ist als die von weißen Qualitäten.
  • benötigen deswegen rein oxydativ trocknende Druckfarben und große Sorgfalt beim Bedrucken (siehe dazu unsere besondere Information am Ende dieser Abteilung ).
  • geben durch ihre Vielfalt an Farben und den unterschiedlichen Charakter der Farbtöne viel Spielraum für die Kreativität der Verwender.

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Hadernhaltige Papiere

  • wurden traditionell aus Lumpen, dem bis zur Erfindung des Holzschliffs (um 1850) und der Zellstoffherstellung (um 1880) einzigen Rohstoff für die Papierherstellung, gefertigt.
  • enthalten heute neben Zellstoff bestimmte Anteile an unvermischten Spinnereiabfällen, weil zu fertigen Stoffen versponnene Garne fast immer für Papier nicht verwendbare Kunstfasern enthalten.
  • haben guten Griff und Klang und einen emotional hohen Wert. werden außerdem verwendet, wenn die Drucksache besonders alterungsbeständig sein muß.

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Hartpostpapiere

  • sind Schreibmaschinenpapiere besonders guter Qualität, die beim Biegen oder Knittern mit der Hand „klanghart wirken.
  • sollen daneben eine klare, nicht zu wolkige Durchsicht und eine elegante gleichmäßige, gut radierfähige Oberfläche haben.
  • wurden früher bevorzugt im Briefverkehr der Banken verwendet und heißen deswegen oft „Bankpostpapiere oder auch „Feinpostpapiere.

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Holzfreie Papiere

  • dürfen neben Zellstoff (chemisch aufbereitetem Holz) höchstens 5% verholzte Fasern enthalten. Weil der Grundstoff für Zellstoff ebenfalls Holz ist, ist ihr Name eigentlich irreführend.
  • sind stabiler, reiner und fester als holzhaltige Papiere.
  • sind alterungsbeständiger und neigen nicht stark zum Vergilben.
  • ermöglichen im farbigen Bereich klarere, lichtbeständigere Farben.
  • sind wegen der geringeren Ausbeute (etwa 50% des eingesetzten Holzes) weniger preiswert als holzhaltige Papiere.

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Holzhaltige Papiere

  • haben mehr als 5% Anteil Holzschliff in der Masse. Dieser wird in Mitteleuropa praktisch nur aus Abfall- und Ausforstungsholz durch Schleifen oder Zerfasern in einem Mahlgerät (Refiner) hergestellt.
  • sind wegen der hohen Ausbeute aus dem Rohstoff Holz (etwa 90%) besonders preiswert.
  • sind gelblicher und opaker (undurchsichtiger) als holzfreie Papiere.
  • vergilben bei direktem Sonnenlichteinfall.
  • werden mit der „Phloroglucin-Probe identifiziert: Diese chemische Lösung wird nach dem Auftupfen auf holzhaltiges Papier rot, bei holzfreiem Papier bleibt sie gelb (bitte legen Sie bei gestrichenen Papieren durch Einreißen das Rohpapier vorher frei!)

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Kunstdruckpapiere

  • wurden vor über 100 Jahren entwickelt und waren viele Jahrzehnte die einzigen gestrichenen Papiere für hohe Ansprüche an Farbdrucke.
  • gibt es mit matter und glänzender Oberfläche. Werden aus der Bundesrepublik in viele Länder als Spitzenqualität unter der Marke pro arte imprimendi exportiert.
  • erhalten den Ruf „originalgestrichener Papiere, höchsten Anforderungen hinsichtlich gleichmäßigem Ausdruck, gutem Lauf in der Druckmaschine und guter Weiterverarbeitung gerecht zu werden.

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Lichtbeständige farbige Papiere

  • sind durch den Einsatz hochwertiger, teurerer Farbstoffe weniger empfindlich gegen Farbveränderungen bei länger einfallendem Tageslicht.
  • sind besonders geeignet für Außenwerbung, Plakate und Drucksachen, die mit Teilen ihrer Fläche dem Tageslicht ausgesetzt sind, wie Umschläge, Register usw.
  • werden für extreme Beanspruchungen mit einem (manchmal zusätzlichen) Strich hergestellt.
  • werden mit speziellen Geräten gemessen, wobei die Woll-Skala als Vergleich dient.

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Maschinengestrichene Papiere

  • haben ihren Namen von dem bei der Einführung in Deutschland um 1955 neuen Streichverfahren i n , nicht außerhalb der Papiermaschine (on-line statt bisher off-line).
  • werden heute nicht mehr n u r in der Papiermaschine, sondern immer auch zusätzlich in einer separaten Streichmaschine gestrichen.
  • unterscheiden sich untereinander und von den „spezialgestrichenen oder „originalgestrichenen Papieren durch die Zusammensetzung der Streichmasse, die Zahl der Striche auf jeder Seite, die Streichverfahren, die Gesamtdicke des Striches und die Weiße.
  • lassen sich deswegen heute nicht mehr genau mit e i n e m Merkmal voneinander abgrenzen.

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Mattgestrichene Papiere

  • sind gegenüber glänzend gestrichenen Papieren „lesefreundlicher, weil kein Spiegelungs-Effekt auftritt.
  • haben trotzdem gegenüber ungestrichenen Papieren eine viel höhere Druckglätte und ergeben dadurch schöne Halbtöne.
  • haben einen geringeren Farbverbrauch als ungestrichene Papiere.
  • sind etwas empfindlich gegen Scheuern bei der Verarbeitung und bei der späteren Verwendung.

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Mattgestrichene Papiere mit hohem Volumen

  • werden vor allem für bebilderte Bücher verwendet, die eine bestimmte Dicke haben sollen.
  • wirken durch ihr Volumen und die schonende Herstellung ohne Satinage steifer als normalvolumige oder matt satinierte Papiere.
  • können, weil der Strich die Dicke herabsetzt, nicht mit so hohem Volumen wie Werkdruckpapiere hergestellt werden.

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Metallic- bzw. Perlmutteffekt - Strich auf Papier und Karton

  • erhält sein aus dem Rahmen fallendes Aussehen durch spezielle Zusätze zu den Streichmaterialien und wird im Gussstreichverfahren hergestellt.
  • ergibt eine Oberfläche, die viel geschlossener ist als die von weißen gussgestrichenen Qualitäten. Benötigt deswegen besondere Druckfarben und große Sorgfalt beim Bedrucken (siehe dazu unsere besondere Information am Ende dieser Abteilung ).
  • gibt durch seine Vielfalt an Farben und den unterschiedlichen Charakter der Farbtöne viel Spielraum für die Kreativität der Verwender.

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Molette - Wasserzeichen im Papier

  • werden in der Pressenpartie der Papiermaschine, also in halbtrockenem Zustand, durch Eindrücken des Zeichens mit einem Molette-Ring gefertigt.
  • sind deswegen immer ein durchlaufender Streifen parallel zur Laufrichtung des Papieres. In Deutschland läuft das Zeichen in einem Blatt DIN A Breitbahn parallel zur kurzen Seite, bei ausländischen Papieren eher in DIN A 4 Schmalbahn parallel zur langen Seite.
  • zeichnen sich durch scharfe, zum Teil gequetschte Kanten aus.

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Offsetpapiere

  • haben in den letzten Jahrzehnten viele Eigenschaften „integriert, die zunächst als Neuerungen extra ausgewiesen wurden.
  • sind immer „oberflächengeleimt: Die Oberfläche ist mit einem dünnen Leimfilm versehen, der das Stauben verhindert und den Druck besser auf der Oberfläche stehen läßt. Außerdem wird der Farbverbrauch verringert.
  • sind immer „druckfertig vorgereift: Durch geeignete Behandlung in der Papiermaschine und den Oberflächenstrich wird die Feuchtigkeitsverteilung optimal gelöst. Außerdem wird die Dimensionsstabilität bei Klimaschwankungen und bei der Feuchtung in der Offsetmaschine so erhöht, dass Welligliegen und Passerdifferenzen immer seltener werden.
  • sind so genau geschnitten und liegen so exakt im Stapel aufeinander, dass sich das „Vierseitige Beschneiden häufig erübrigt.
  • sind viel „alterungsbeständiger als früher: Sie werden im basischen Bereich (Ph-Wert über 6) gefertigt, so dass die Selbstzerstörung durch überschüssige Säure-Ionen aufgehört hat. Für hohe Anforderungen an Alterungsbeständigkeit gibt es allerdings auch weiterhin Spezialpapiere.
  • sind heute meistens „chlorfrei gebleicht: Der Zellstoff wird mit Sauerstoff statt mit Chlor gebleicht, ohne dass die Weiße des Papieres sich verschlechtert. Es entstehen dann keine umweltschädigenden Abwässer bei der Bleiche.

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Offsetpapiere und Schreibmaschinenpapiere

  • haben sich in den letzten Jahren in ihren Eigenschaften stark angenähert. Weil die meisten Briefbogen und Formulare heute im Offsetdruck verarbeitet werden, war das eine wichtige Forderung der Abnehmer.
  • haben die für den Offsetdruck wichtige Gleichgewichtsfeuchte von etwa 45 bis 50% und sind relativ dimensionsstabil bei der Feuchtung in der Druckmaschine.
  • sind durch die Oberflächenleimung radierfest und nehmen die Farbe vom Farbband oder der Tonerkassette gut auf.
  • werden meist auf schnellaufenden Papiermaschinen gefertigt und haben deshalb eine etwas unruhige Durchsicht. Deswegen bieten wir Ihnen in unserem Sortiment zusätzlich spezielle Schreibmaschinen- und Hartpostpapiere an, die neben der gleichmäßigen Durchsicht weitere für edle Briefbogen wichtige Eigenschaften aufweisen.

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Papiere aus einer Mischung unterschiedlicher Rohstoffe

  • gibt es grundsätzlich schon, seit der erste Rohstoff, die Lumpen, für die große Fertigungsmenge der Papiermaschinen nicht mehr ausreichte.
  • verwenden wir seitdem zum Beispiel als „holzhaltige Papiere, die in Wirklichkeit zu einem (oft überwiegenden) Teil auch aus Zellstoff bestehen.
  • haben vor etwa 10 Jahren mit dem Aufkommen neuer Aufschlussverfahren für Holz (TMP, CTMP) neue Aktualität erhalten. Die Abgrenzung „holzfrei - holzhaltig ist seitdem fraglich geworden. Die Norm DIN 827 „Faserstoffklassen wurde folgerichtig zurückgezogen.
  • orientieren sich n i c h t am Prinzip „Rohstoff-Reinheit, sondern daran, bei bester Ausnutzung der natürlichen Rohstoffe und geringster Umweltbelastung das für den jeweiligen Zweck optimal geeignete Papier zu fertigen.
  • dringen jetzt in den Bereich der gestrichenen Papiere ein und geben dadurch Recycling-Rohstoffen die Möglichkeit, auch dort eingesetzt zu werden.
  • können wegen ihrer „gemischten Rohstoffbasis weder den „Umweltengel noch das PAPIER UNION-Zeichen „chlorfrei gebleicht tragen.
  • werden jedoch in den nächsten Jahren auf alle Fälle weiterentwickelt werden.

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Porzellankarton

  • wird auch Elfenbeinkarton, Klar- oder Feinkarton genannt.
  • hat durch seine Stoffzusammensetzung und Fertigungsart eine besonders weiße Färbung und elegante klare Durchsicht.
  • bietet in seinen unterschiedlichen Oberflächen besonders viele Möglichkeiten der Differenzierung von Drucksachen.
  • ist besonders geeignet für Besuchskarten, Diplome, Umschläge und Einbände.

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Postkartenkarton

  • erinnert in seinem Namen an die „Erfindung des ersten Generalpostmeisters Heinrich von Stephan um 1875, die sich dann über die ganze Welt verbreitet hat.
  • musste nach der Einführung der maschinellen Brief- und Kartensortierung in den letzten Jahrzehnten erheblich höheren Anforderungen in der Steifigkeit als früher gerecht werden.
  • hat deswegen seit Jahren nach zuerst 140 g/qm als Mindestgewicht 170 g/qm. Dabei ist das „Gewicht (eigentlich richtig die „flächenbezogene Masse) nur ein Hilfsmittel, weil alle anderen Messmethoden der Steifigkeit für den allgemeinen Gebrauch zu kompliziert sind.
  • darf heute aufgrund der laufenden Verbesserung der Sortiermaschinen ein Mindestgewicht von 150 g/qm haben. Das Höchstgewicht ist 500 g/qm.
  • wird holzhaltig, holzfrei und aus Altpapier hergestellt. Einseitig gestrichen heißt er auch „Bildpostkartenkarton, muss dann aber, im Gegensatz zu einseitig gestrichenem Faltschachtelkarton, eine beschreibfähige Rückseite haben.

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Recycling - Papiere

  • werden, entsprechend der Definition in der neuen Norm DIN 6730 A 1, „mit 100% Anteil Altpapierstoff am Faserstoffeintrag hergestellt und seit langem im Verpackungs-, Pappen- und Hygienebereich eingesetzt.
  • führten nach ihrer Einführung im graphischen Bereich zu neuen Einsatzzwecken für Altpapier und verminderten dadurch die Verwendung frischen Zellstoffs oder Holzschliffs.
  • benötigen zu ihrer Herstellung erheblich weniger Energie und Frischwasser und führen zu geringerer Abwasserbelastung als die bisherigen Verfahren.
  • entlasten durch die Verwendung von Altpapier unsere Mülldeponien.
  • haben in den von uns geführten Qualitäten alle vom Drucker geforderten Be- und Verdruckbarkeitseigenschaften.
  • sind die einzigen Papierqualitäten, für die unter bestimmten Voraussetzungen der „Umweltengel vergeben wird.

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Satinierte Naturpapiere ( = ungestrichene Papiere )

  • erhalten im Kalander unter Druck zwischen Walzen eine glatte, verdichtete Oberfläche (Satinage - nach dem glatten „Satin-Stoff).
  • sind dadurch weniger auftragend, aber auch transparenter als matte Papiere.
  • benötigen weniger Druckfarbe als matte Papiere.
  • sind mit Tinte gut beschreibbar und werden deswegen, wenn sie vollgeleimt sind, traditionell „Schreibpapiere genannt.

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Schreibmaschinenpapiere ( früher auch "Postpapiere" genannt )

  • sind matte Papiere zwischen 60 und 90 g/qm, speziell zur Verwendung im Büro.
  • sind besonders widerstandsfähig gegen Verletzung der Oberfläche durch die Typen von Schreibmaschinen und EDV-Druckern (deswegen höchstens mattsatiniert), dazu vollgeleimt, also gut von Hand beschreibbar, und radierfähig.
  • sind für die Verwendung als Korrespondenzpapier besonders rein, standfest und mit einer nicht zu wolkigen Durchsicht gearbeitet.

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Spezialgestrichene Papiere

  • erfüllen Anforderungen, die zwischen denen an Bilderdruck- und Kunstdruckpapieren liegen.
  • haben einen besonders hochwertigen Strich und sind besonders sorgfältig sortiert.
  • gibt es mit matter und glänzender Oberfläche.
  • ermöglichen problemloses Verdrucken und Verarbeiten bei allen Arten hochwertiger Drucksachen.

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Spezialgummierte Papiere

  • haben eine „Trockengummierung, die vermeidet, dass die Bogen bei Änderungen des Raumklimas rundliegen oder tellern.
  • sind auf beiden Seiten problemlos bedruckbar ohne Beeinträchtigung der Klebekraft.
  • kleben wie die traditionell gummierten Papiere. sind auch in Rollen lieferbar.

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Synteape

  • ist ein synthetischer Druckträger auf Basis von Polypropylen.
  • ist wasserfest und gegen eine Vielzahl von Chemikalien resistent.
  • hat eine hohe Einreißfestigkeit.
  • Bitte fordern Sie bei uns aktuelle Informationen über synthetische Spezialpapiere an. Synteape wird derzeit nicht mehr vertrieben. Es existieren jedoch unter anderem Namen Papiere mit den gleichen Eigenschaften.

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Tageslichtleuchtfarbenpapiere

  • tragen einen speziellen Strich mit Bestandteilen, die kurzwellige Bestandteile des Tageslichtes in langwelliges intensives Licht verwandeln (fluoreszieren).
  • sind ganz besonders lichtbeständig. Sind in allen Druckverfahren normal bedruckbar.
  • werden für Drucksachen verwendet, die einen ganz erhöhten Aufmerksamkeitsgrad hervorrufen sollen.
  • sind auch als Plakatkarton ab Fabriklager lieferbar.

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Transparente Papiere

  • werden aus besonders hoch ausgemahlenem Zellstoff hergestellt und dadurch transparent.
  • sind dadurch auch fettdicht und dem Pergamentersatzpapier ähnlich. Durch Satinage werden sie noch transparenter und sind in hochsatiniertem Zustand als „Pergamin bekannt.
  • wurden früher vor allem für Buchungsjournale und Lichtpausoriginale verwendet.
  • geben heute im graphischen Verwendungsbereich Drucksachen durch bemerkenswerte Effekte eine besondere Note.
  • werden auch weiterhin als Zeichentransparent-Originale verwendet und benötigen für diesen Zweck gute Radierfestigkeit und Dimensionsstabilität.

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Tyvek

  • ist ein synthetisches „Papier aus verschweißten Polyäthylen-Fasern für Druckobjekte, die ganz extremen Beanspruchungen gewachsen sein müssen.
  • ist extrem leicht und doch völlig reißfest.
  • ist wasserdicht, weitgehend chemikalienbeständig und lebensmittelecht.
  • ist uneingeschränkt bedruckbar und problemlos weiterzuverarbeiten. ist auch in Rollen lieferbar.

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Wasserzeichenpapiere

  • zeigen bei der Durchsicht helle (selten dunklere) Bilder. Das Papier wird in der Papiermaschine an diesen Stellen durch Druck verdünnt.
  • zeigen mit „echtem Wasserzeichen unscharfe Ränder. Es gibt dabei „abgepasste und „durchlaufende Wasserzeichen.
  • zeigen mit „Molette-Zeichen scharfe fast geprägte Ränder. Molettezeichen werden als „Streifen durch eine Walze parallel zur Laufrichtung eingedrückt.
  • erhöhen die Sicherheit gegen Fälschung einer Drucksache (Sicherheitswasserzeichen) oder geben dem Papier und der Drucksache einen emotional höheren Wert (Markenwasserzeichen).
  • garantieren dem Besteller eine gleichmäßige Qualität des eingesetzten Papieres, weil der Lieferant jederzeit zu identifizieren ist.
  • verleihen Briefbogen und ähnlichen Drucksachen einen exklusiven Charakter.

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